Wie wird das entsprechende Akne-Stadium beurteilt ?

 

Wie im Artikel "Akne - Entstehung" schon beschrieben wurde, handelt es sich bei Akne um eine Hautkrankheit, die von vielen unterschiedlichen Läsionen geprägt ist: Geschlossene und offene Mitesser, rote entzündliche Knötchen (Papeln), Haut-Pusteln (mit Eiter gefüllte Bläschen) oder auch Zysten können gleichzeitig vorhanden sein.

Manche Akne-Erkrankte haben bereits Narben, die von ganz unterschiedlicher Form sein können. Für die Wahl der optimalen Therapie muss der Schweregrad der Akne ermittelt werden. Dies erfolgt meist mit einer globalen Beurteilung, wobei der Arzt den aktuellen Zustand der Haut mit einem vordefinierten Schema vergleicht.

Man nennt diese Experten-Methode auch "Grading". Für eine genauere Bestimmung können auch die auffälligsten Akneläsionen auf einer Fläche bestimmter Grosse ausgezählt werden. Mit Unterstützung dieser Beurteilung, die der Facharzt bei jedem Krankenbesuch wiederholt, kann die Wirksamkeit einer Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit festgestellt werden. Auch Fotografien ermöglich eine gute Beurteilung des Krankheitsverlaufs.

Akne ist eine unangenehme Krankheit, die bei jedem Patienten in unterschiedlicher Ausprägung vorkommt. Manche Patienten gehen im frühen Stadium zum Hautarzt und haben dann vielleicht nur viele Mitesser. Bei anderen, die länger gewartet haben, treten zusätzlich rote Papeln und Hautpusteln auf.

Wenn bereits grosse Zysten oder Knoten vorhanden sind verursachen diese mit hoher Wahrscheinlichkeit Narben. Es ist deshalb sehr wichtig festzustellen, ob solche Läsionen schon vorhanden sind. Allerdings können bei manchen Patienten auch schon kleinere Läsionen, wie Papeln, kleine, stecknadelkopfgrosse Narben verursachen.

Diese Narben können in ihrer Gesamtheit, obwohl sie klein sind, eine unregelmässige, unschöne Hautoberfläche ergeben. Alle diese unterschiedlichen Läsionen werden bei einem sogenannten Grading festgehalten.
Um die richtige Therapie wählen zu können, werden bei einem Grading die verschiedenen Akneläsionen festgehalten. Auch der Erfolg einer Behandlung kann damit überprüft werden.

Für die Wahl der Behandlung ist auch die Ausdehnung des Aknebefalls maßgeblich. Ist nur das Gesicht betroffen, kann ohne Probleme eine lokale Behandlung vorgenommen werden. Bei einem ausgedehnten Befall des Rückens muss gewährleistet sein, dass die Lokalbehandlung von einer Hilfskraft durchgeführt werden kann.

Zusätzliche Faktoren für die Wahl der in Frage kommenden Therapie sind das Alter des Erkrankten sowie seine Familiengeschichte. Bei der ersten Arztkonsultation wird sich dieser also nach Aknefällen bei anderen Familienmitgliedern - speziell bei den Eltern - erkundigen.

Falls Aknefälle in der Familie aufgetreten sind, ist auch das Ausmass dieser Erkrankungen von hoher Wichtigkeit.
Frühere Behandlungstherapien müssen dem Arzt unbedingt im Krankengespräch mitgeteilt werden. Diese waren vielleicht nur deshalb unwirksam, weil die Medikamente nicht richtig angewendet wurden. Möglicherweise bestand auch eine Unverträglichkeit gegenüber dem angewandten Medikament oder es wurde verabsäumt, die Therapie mit einer anderen optimalerweise zu kombinieren.

Medikamente, die gegen eine andere Krankheit verschrieben worden sind, können sich negativ auf die Akne ausgewirkt haben. Es ist deshalb wichtig festzustellen, welche Medikamente aktuell vom Akne-Erkrankten eingenommen werden oder berreits in der Vergangenheit eingenommen wurden.

Besonders die Auswirkungen hormoneller Behandlungen müssen genau analysiert werden.

 

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